09/11 - Der Tag der die Welt veränderte!

von Mathias Tretschog

 

Der Anschlag in den USA vom 11.09.2001 - Opfer und Täter

Die Opfer

Wie die Süddeutsche Zeitung genau zehn Jahre nach 09/11 am 11.09.2011 berichtet, kamen am 11.09.2001 genau 2.753 unschuldige Menschen vom World Trade Center (WTC) zu Tode, 21.000 Leichenteile wurden gefunden. Die Identifizierung ist schwierig und ist bis heute noch nicht abgeschlossen. So berichtet n-tv am 26.07.2018, das Scott Michael Johnson als 1.642 Todesopfer ermittelt wurde. Etwa 15.000 Menschen konnten sich damals aus dem WTC noch rechtzeitig retten. Insgesamt sollen am 11.09. etwa 3.000 Menschen inkl.189 Menschen im Pentagon - dem Verteidigungsministerium in Arlington-Virginia und 44 Menschen bei dem Flugzeugabsturz bei Shanksville ums Leben gekommen sein.

372 Todesopfer waren keine US-Amerikaner, darunter 11 aus Deutschland.

 

Das World Trade Center und das US-Verteidigungsministerium

Mit vier Passagierflugzeugen haben 19 Attentäter um Mohammed Atta - davon 15 aus Saudi Arabien, zwei Flugzeuge in die Zwillingstürme des World Trade Center (WTC1/2) in New York und eins in das US-Verteidigungsministerium gesteuert. Eine vierte Maschine - United-Airlines-Flug 93, stürzte in Pennsylvania ab, nach dem die Passagiere die Attentäter überwinden und so einen weiteren Anschlag verhindern konnten.

 

Die Twinn-Towers und WTC7

New York - WTC 1+2+7 - Bebauungsplan

Neben den Twinn-Towers (WTC1/2) stürzte auch  das Gebäude 

WTC7 ein, wobei die genauen Umstände bis heute ungeklärt sind. Unabhängige Forscher haben Beweise gesammelt, die tiefe Zweifel bezüglich der Vorstellung aufwarfen, dass WTC 7 aufgrund von Feuer zusammenbrechen konnte. Eine These die sich daraus entwickelt hat: Das Gebäude WTC7 kann nicht als Folgeschaden durch die beiden Flugzeugeinschläge in WTC1/2 vom 09.11. eingestützt sein, sondern wurde möglicherweise zeitgleich von einer unbekannten Organisation zielgerichtet manuell gesprengt. Heißt, der Zeitpunkt des Anschlages auf das World Trade Center, müsste dann bereits lange vor dem 09.11. diversen Kräften bekannt gewesen sein, um ein so großes Gebäude wie bei einer professionellen Gebäudesprengung innerhalb von 30 Sekunden zum Einsturz zu bringen. 

 

Sollten sich die Forschungsergebnisse bestätigen, die die folgende These um WTC7 stützen würden, muss die gesamte bisherige öffentliche Darstellung und Berichterstattung um 09/11 - die als Akt und Rechtfertigung der Verteidigung - des von Georg W. Bush inszenierten "Krieg gegen den Terror" dient, komplett neu bewertet werden. 


Folgen von 09/11

09/11 wäre dann ein von den "USA" selbst inszenierter Anschlag mit tausenden toten US-Amerikanern (False-Flag), um die folgenden US-Kriege gegen Afghanistan (07.10.2001 - Operation Enduring Freedom - Die Lüge Afghanistan - ZDF 07.04.2010), Irak usw. der Weltöffentlichkeit gegenüber rechtfertigen zu können, die bis heute zig Millionen von unschuldig getöteten Zivilisten zur Folge haben. Auch alle militärischen Allianz-Staaten wären dann unter falschen Voraussetzungen Teilnehmer, an all den völkerrechtswidrigen Kriegen unter Führung der USA. Jede Einschränkung, die die Zivilgesellschaften weltweit aufgrund verschärfter Sicherheitspolitik seit 09/11 erdulden - bis hin zur digitalen Totalüberwachung von NSA und Co., wären unter falschen Voraussetzungen, erschaffen worden.

 

Der Nordatlantikrat rief am 12.09.2001 Art. 5 - Beistandsabkommen der NATO aus. Das erste Mal, das seit Gründung der NATO 1949 überhaupt der Bündnisfall ausgerufen wurde. 

" ... Artikel 5 des Washingtoner Vertrags schreibt vor, dass im Falle von Angriffen im Sinne dieses Artikels jeder Verbündete der angegriffenen Vertragspartei Beistand leistet, indem er die Maßnahmen trifft, die er für erforderlich erachtet. Dementsprechend sind die NATO-Verbündeten der Vereinigten Staaten bereit, den Beistand zu leisten, der als Folge dieses barbarischen Aktes erforderlich sein mag. ..."

 

14.11.2018 - News Week

Die Vereinigten Staaten haben fast sechs Billionen Dollar für Kriege ausgegeben, die seit den Anschlägen vom 11. September 2001 direkt zu Todesfällen von rund 500.000 Menschen geführt haben.

Die 19 Attentäter vom 11.09.2018

  • Vereinigte Arabische Emirate: Mohammed Atta, Marwan al-Shehhi, Fayez Banihammad
  • Libanon: Siad Jarrah
  • Saudi Arabien: Abdulaziz al-Omari, Fayiz al-Shehri, Hamsa al-Ghamdi, Achmed al-Ghamdi, Chalid Almihdhar Majed, Moqued Nawaf al-Hasmi, Salem al-Hazmi, Hani Handschur, Ahmed Al-Hasnawi, Ahmed al-Nami, Said Alghamdi, Satam al-Suqami, Wail al Shehri, Waleed al Sherhri, Majed Moqed

Institute of Northern Engineering

Das Institute of Northern Engineering - University of Alaska Fairbanks (USA) kündigt für Ende 2018 eine strukturelle Neubewertung des Einsturzes von WTC7 an. Das ist eine Studie über den Einsturz des 47-stöckigen World Trade Center Building 7 (WTC7), welches am 11. September 2001 um 17:20 Uhr einstürzte. 

 

Projektinfo - Neubewertung des Einsturzes von WTC7

Präsentationen von Architects & Engineers for 9/11 Truth (AE911Truth)

6. September 2017 - Zusammenbruch des World Trade Center Building 7

Vortrag von Dr. Leroy Hulsey an der University of Alaska Fairbanks

(Dauer: 01:23:31)

Die 9/11 - Bericht der Kommission über den Terroranschlag

Die Nationale Kommission für terroristische Angriffe auf die Vereinigten Staaten (auch bekannt als die 9/11 Kommission), war eine unabhängige, parteiübergreifende Kommission, die durch die Gesetzgebung des Kongresses und die Unterschrift von Präsident George W. Bush Ende 2002 geschaffen wurde. 

9-11 Bericht der Kommission - Die Nationale Kommission für terroristische Angriffe auf die Vereinigten Staaten

Sie wurde geschaffen, um eine vollständige - unter Berücksichtigung der Umstände der Terroranschläge vom 11. September 2001 und darauf folgenden Reaktionen, Aufklärung zu den Terroranschlägen zu leisten.

Die Kommission hatte außerdem das Mandat, Empfehlungen zu geben, um künftigen Angriffen vorzubeugen. Die Kommission hat ihren Abschlussbericht im PDF-Format veröffentlicht. 

Der Bericht ist auch in Buchhandlungen im ganzen Land und von der Government Printing Office erhältlich. Die Kommission wurde am 21. August 2004 geschlossen. 

Aktenzeichen 11.9. ungelöst - Lügen und Wahrheiten zum 11. September 2001

20.06.2003 - Doku WDR (Dauer: 43:47)

Ein Film über den 11.9. und seine Folgen

26. Oktober 2003: Katja Schmid auf Heise- Telepolis

Die Autoren der Doku "Aktenzeichen 11.9. ungelöst" sollen nicht mehr für den WDR arbeiten

"Jetzt ist es amtlich: Die Fernseh-Autoren Willy Brunner und Gerhard Wisnewski bekommen vom WDR höchstwahrscheinlich keine Aufträge mehr. Weil ihre letzte Arbeit für den WDR "hinsichtlich der journalistischen Sorgfaltspflicht Mängel aufweist, die zu erheblichen Missinterpretationen in der Öffentlichkeit geführt haben." Außerdem stelle das Verhalten der beiden Filmemacher einen "Vertrauensbruch" dar. Auf dieser Basis ist laut Helfried Spitra, Leiter Kultur und Wissenschaft, eine weitere Zusammenarbeit "nicht mehr vorstellbar." ..."

 

Die Saudi-Connection - USA schützen die Geldgeber des Terrors

31.07.2003 - ARD: Panorama

von Bericht: John Goetz, Volker Steinhoff

Mit Spannung wurde er erwartet, der Untersuchungsbericht des amerikanischen Kongresses über den Terror vom 11. September.

31.07.2003 - ARD-Panorama: Die Saudi-Connection - USA schützen die Geldgeber des Terrors
Die Saudi-Connection - USA schützen die Geldgeber des Terrors

Die Hintermänner sollten ans Licht gebracht werden, nun werden einige buchstäblich weiter im Dunkeln bleiben. Denn wichtige Passagen des Dokuments wurden geschwärzt, fast 30 Seiten so der Öffentlichkeit - auf Druck der Bush-Regierung - vorenthalten. Darin fand sich vor allem wohl ein Wort immer wieder: Saudi-Arabien. Und offenbar auch Belege für einen brisanten Vorwurf: Die Anschläge auf das World Trade Center wurden von führenden Saudis mitfinanziert.

 

Die Rolle der Scheichs als Sponsoren des Terrors will die Bush-Regierung wohl lieber vertuschen, die guten Beziehungen könnten sonst gestört werden. Und das würde sich für die USA nicht rechnen: Die Saudis haben die größten Erdölreserven der Welt, und sie bezahlen Milliarden Dollar für Waffen-Importe aus den USA. Einen so reichen Freund möchte man offenbar nicht verlieren, da ist der Kampf gegen den Terror ganz plötzlich nicht mehr so wichtig.

 

Der Krieg gegen den Terror

Eine Nation im Ausnahmezustand

2010 - BBC DOKUMENTATIONEN - Dauer: 1 Std. 29 Min.

Der Anschlag auf das World Trade Center vom 11. September erschütterte die Welt – und war die Geburtsstunde eines völlig neuartigen Krieges. Durch Augenzeugenberichte von u.a. Condoleezza Rice und Donald Rumsfeld erleben wir den dramatischsten Tag des Jahrhunderts aus einer völlig neuen Perspektive.

Fatale Fehler der deutschen Politik

10 Jahre nach den Anschlägen vom 11. September stehen wir vor einer bemerkenswerten Bilanz politischen Versagens. Panorama über die Irrwege der deutschen Außenpolitik.

Unter dem Eindruck der mörderischen Flugzeugattacken auf Washington und New York ordnete Berlin seine Außenpolitik in den vergangenen zehn Jahren dem Gebot unter, die islamistische Bedrohung zu bekämpfen. Die Bundesregierung schickte Soldaten nach Afghanistan, um "Deutschlands Sicherheit am Hindukusch zu verteidigen", und schmiedete weitreichende Bündnisse mit diktatorischen Machthabern in arabischen Staaten, damit diese zum Schutze Deutschlands und des Westens den Al-Kaida-Extremisten in ihren Ländern das Handwerk legen.

10 Jahre später stehen wir vor einer bemerkenswerten Bilanz außenpolitischen Versagens: In Afghanistan versinkt die Bundeswehr im Krieg - statt wie geplant Demokratisierung und Wiederaufbau abzusichern. In der arabischen Welt wurden Deutschlands "verlässliche Partner im Kampf gegen den Terror", Mubarak und Bin Ali, gestürzt - nicht von islamistischen Extremisten, sondern vom Volk.

 

Der "Kampf gegen den Terror" hat die deutschen Entscheidungsträger blind gemacht für die Realitäten in der arabisch-islamischen Welt: Willkür, Korruption, Folter - begangen von "unseren" Freunden. "Wir haben die Bedeutung von Al-Kaida wohl etwas überschätzt", bekennt heute Guido Steinberg, von 2001 bis 2005 Terrorismusreferent im Bundeskanzleramt.

 

Wer allerdings glaubt, diese Bilanz führe zu einem Umdenken in Berlin, irrt. Auch im Arabischen Frühling, in dem seit Monaten breite Bevölkerungsschichten in den Ländern des Orients für "unsere" Werte von Freiheit und Demokratie aufstehen, hält die Bundesregierung weiter zu den Diktatoren. Berlin stimmt dem Verkauf von 200 Leopard-Kampfpanzern an Saudi-Arabien zu. Dem Land, aus dem 15 der 19 Attentäter des 11. September stammten und das heute mit Diplomatie, Geld und Gewalt versucht, die Demokratiebewegung in der arabischen Welt zu stoppen. "Die deutsche Außenpolitik ist lernunfähig", urteilt deshalb der Buchautor und Kenner der arabischen Welt Stefan Weidner

09.05.2014 - Michael Moor

Teil 1: Fahrenheit 9/11 Bush Administration - Inside Job (Deutsch)

Michael Moores Sicht auf die Ereignisse in den USA nach dem 11. September; und wie die Bush-Regierung das tragische Ereignis angeblich genutzt hat, um ihre Agenda für ungerechte Kriege in Afghanistan und im Irak voranzutreiben.

Teil 2: Fahrenheit 9/11 Bush Administration - Inside Job (Deutsch)

Dr. Daniele Ganser - Vortrag an der Universität Tübingen zu 9/11

Als am 11. September 2001 zwei Flugzeuge in den Nord- und den Südturm des World Trade Centers rasten, und beide Türme nach kurzer Zeit einstürzten, war die gesamte Welt geschockt. Die mediale Aufmerksamkeit war zunächst bei den eingestürzten Zwillingstürmen, nicht jedoch bei dem ebenfalls eingestürzten WTC-Gebäude 7, das weder von einem Flugzeug getroffen wurde, noch mit einer einzigen Silbe im offiziellen Untersuchungsbericht zu den Anschlägen erwähnt wurde. Die Aufmerksamkeit lag dann sehr schnell bei der Frage, wer für diese Attacke verantwortlich sei, und die Antwort wurde überraschend schnell präsentiert - Osama bin Laden und sein Terrornetzwerk Al-Kaida. 

Seither steht jeder Moslem unter Generalverdacht, und wer das Wort Terrorist hört, denkt in aller Regel an einen bärtigen Turban-Träger, und nicht an einen RAF- oder ETA-Terroristen. Warum ist das so? Wer lanciert diese Feindbilder und profitiert davon? Welcher Zusammenhang besteht zu den aktuellen Kriegen des 21. Jahrhunderts? Sind diese Einsätze wirklich "Demokratie-Exporte"? Und kann man die Vereinigten Staaten von Amerika als Imperium bezeichnen? All das sind Fragen, auf die der Schweizer Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser in seinem Vortrag "Die Terroranschläge vom 11. September 2001 und der 'Clash of Civilizations' - Warum die Friedensforschung medial vermittelte Feindbilder hinterfragen muss" am 15. Dezember 2014 im voll besuchten Hörsaal der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen einging.

 

Neben über 500 interessierten Zuhörern aller Altersklassen wurde der Vortrag auch von KenFM-Kameras verfolgt und aufgezeichnet, und nun hier, wie bereits im letzten Interview angekündigt, veröffentlicht. In Kürze wird zudem ein Interview mit Prof. Dr. Rainer Rothfuß veröffentlicht, der Ganser nach Tübingen eingeladen hatte und den Vortrag trotz massivem Gegenwind stattfinden ließ.

 

9/11 Der Mythos - Die Zerstörung des World Trade Center

05-2015 - Dokumentation [Doku deutsch]

US-Versicherungen verklagen Saudi-Arabien auf 6 Milliarden Dollar Entschädigung

27.03.2017 - Heise/Telepolis

Ein von Barack Obama blockiertes Gesetz hat eine neue Rechtslage geschaffen

Grafik: TP - World Trade Center nach dem 11. September 2001
Grafik: TP - World Trade Center nach dem 11. September 2001

Mehrere US-Versicherungskonzerne - darunter Liberty Mutual und Safeco - haben beim Bundesbezirksgericht Manhattan eine Klage eingereicht, in der sie dem Ölkönigreich Saudi-Arabien und einer saudischen Stiftung eine Mitschuld an den "Terrorattacken am 11. September 2001 geben, bei dem sunnitische Extremisten Flugzeuge entführten und damit die beiden Türme des New Yorker World Trade Center zum Einsturz brachten. Diese Mitschuld ergibt sich den Klägern nach durch eine Beteiligung hochgestellter Persönlichkeiten aus Saudi-Arabien an der Finanzierung der sunnitischen Extremisten. Deshalb, so die Klageschrift, sei Saudi-Arabien den Versicherungen mindestens sechs Milliarden Dollar schuldig. ..."

Untersuchung zu Saudi Arabiens Verbindung bei 9/11

Im folgenden Video spricht Paul Jay von The Real News Network mit dem ehemaligen US-Senator Bob Graham. Bob Graham war der Vorsitzende der „Gemeinsamen Untersuchung der Nachrichtendienst-Aktivitäten vor und nach den Terrorangriffen am 11. September 2001“, in der die Aktivitäten der US-amerikanischen Nachrichtendienste in Verbindung mit den Angriffen am 11. September untersucht wurden. In diesem Interview redet Graham über seine Schlussfolgerungen in Bezug auf das Versagen und die Fahrlässigkeit der amerikanischen Geheimdienste vor den Angriffen am 11. September, die Rolle von Saudi-Arabien, die 28 redigierten Seiten des 9/11 Reports und viele andere Themen, die in der Mainstream-Presse selten besprochen werden.

Im zweiten Video zum Thema 9/11 redet US-Senator Bob Graham über die saudische Rolle bei den Ereignissen des 11.September, sowie deren Einfluss auf die amerikanische Außenpolitik. 

Hintergrundbild: picture alliance / landov/Dok5

Welt - Die Geschichte der Twin Towers