Spezial Europa - Ukraine - Krim - Donbass

Die Geburtsstunde einer neuen Friedensbewegung

Mathias Tretschog

Die Krim - Ukraine, USA, NATO, Deutschland und Russland

Als die Welt im März 2014 auf der Krim plötzlich zahlreiche Männchen in Grün ohne Erkennungszeichen erblickte, waren die EU-NATO-Strategen schockiert - Russlands Wladimir Putin (Präsident von 2000-2008 bzw. ab 2012) hat die Halbinsel Krim von der Ukraine nach Russland zurück geholt. 

Putin hat den Regierungen der Europäischen Union, der Ukraine und den Oberbefehlshabern der 

NATO 

zu verstehen gegeben, dass Russland keine weiteren Verletzungen seiner nationalen Sicherheitsinteressen - wie bereits bei der NATO-Osterweiterung ab 1999 geschehen, zulassen werde. Russland musste befürchten, das auf der Krim - wie in allen anderen ehemaligen Mitgliedstaaten des Warschauer Verteidigungsbündnisses bzw. ehemaligen Sowjetrepubliken NATO- bzw. US-Militärstützpunkte an unmittelbarer Grenze zu Russland errichtet werden (vgl. Kuba-Krise - Operation Anadyr)

 

1990 gaben die Regierungen vor Unterzeichnung des 2+4-Vertrages, der die Wiedervereinigung der beiden international anerkannten Staaten DDR und BRD regelt, der USA, Großbritannien, Frankreichs und der damaligen BRD gegenüber Russland ein Versprechen ab, dass die NATO sich nicht auf das Gebiet der ehemaligen DDR ausweiten und sich auch nicht in Richtung Osten ausdehnen würde (NATO-Osterweiterung).

 

Das vereinte Deutschland gab der Welt mit dem Einigungsvertrag vom 12.09.1990 ein Versprechen ab, dass nach zwei Weltkriegen zukünftig von deutschem Boden nur Frieden ausgehen würde (Art. 2, 2+4-Vertrag). Als Folge des 2+4-Vertrages zog der Präsident der Sowjetunion Michail Gorbatschow alle sowjetischen Besatzungstruppen - die bis dahin aufgrund des 2. Weltkrieges auf dem Territorium der DDR stationiert waren ab, die Sowjetunion (1922 - 1991) und das Warschauer Verteidigungsbündnis (1955 - 1991) als Gegenpart zur NATO (gegründet 1949) wurden aufgelöst - die NATO blieb.

 

Es dauerte jedoch nicht lange, bis von den NATO- und EU-Staaten und Deutschland auch, die Versprechen - von deutschem Boden geht nur Frieden aus bzw. keine NATO-Osterweiterung gebrochen wurden. Zunächst wurde die neutrale Republik Jugoslawien (1918 - 2003) - ein Vielvölkerstaat zerschlagen, die nach dem Zerfall des Warschauer Verteidungsbündnisses in Ost-Europa neben Russland die größte Armee besaß. Jugoslawien wurde durch den 1999 US-geführten, gemeinsam mit Deutschland völkerrechtswidrigen Krieg, seziert. Zum ersten Mal wurden in Europa nach dem 2. Weltkrieg neue Grenzen gezogen. Nach Beitritt der jugoslawischen Teilstaaten in die EU erfolgte nach und nach auch der Beitritt der Teilstaaten auch zur NATO. Die EU/-NATO-Staaten konnten es nicht zulassen, das die stärkste Armee der Balkanregion und traditionell russlandfreundliche Regierung Jugoslawiens im Hinterland der NATO agieren durfte, die anderen ehemaligen Mitgliedstaaten des Warschauer Verteidigungsbündnisses traten ab 1999 der NATO bis an Russlands Grenzen bei.

 

NATO-Osterweiterung

  • 1999 – Tschechien, Polen, Ungarn
  • 2004 – Estland, Litauen, Lettland, Slowakei, Bulgarien, Rumänien, Slowenien (ehemalige Republik Jugoslawiens)
  • 2009 – Kroatien (ehemalige Republik Jugoslawiens)
  • 2017 – Montenegro (ehemalige Republik Jugoslawiens)
  • 2018 – Beitrittskandidaten Mazedonien, Bosnien-Herzegowina, Serbien (ehemalige Republik Jugoslawiens), Georgien, Ukraine ist de facto NATO-Brückenkopf gegen Russland, obwohl der Bundesregierung keine Erkenntnisse einer militärischen Bedrohung vorliegen

Deutschland - Bundesregierungen ab 1982

  • 1982 bis 1998: CDU/CSU und FDP (Bundeskanzler Helmut Kohl)
  • 1998 bis 2005: SPD und Bündnis90/Die Grünen (Bundeskanzlerin Gerhard Schröder)
  • 2005 bis 2009: CDU/CSU und SPD (Bundeskanzlerin Angela Merkel)
  • 2009 bis 2013: CDU/CSU und FDP (Bundeskanzlerin Angela Merkel)
  • 2013 bis 2017: CDU/CSU und SPD (Bundeskanzlerin Angela Merkel)
  • 2017 bis heute: CDU/CSU und SPD (Bundeskanzlerin Angela Merkel)

Die EU, Deutschland, der US-/CIA-geführte Putsch und die ukrainische Nazi-Marionettenregierung

Als die politischen Führer der Europäischen Union - allen voran die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Außenminister Frank-Walter Steimmeier (SPD), begannen die Ukraine an die EU zu binden (siehe Assoziierungsabkommen weiter unten), kam es zu heftigen diplomatischen Verwerfungen mit Russland, dessen legitimen wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Interessen von Seiten Deutschlands, der EU und NATO erneut nicht berücksichtigt wurden. Die Verhandler der EU stellten die Ukraine erpresserisch vor die Wahl, entweder ein Bündnis mit der EU oder mit Russland. Das EU-Assoziierungsabkommen sah eine militärische Komponente einer gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik vor, was bedeutete, das die Ukraine wie alle anderen Staaten zuvor, später auch Mitglied der NATO werden würde, was Russlands Präsident Putin aus sicherheitspolitischen Erwägungen niemals akzeptieren könnte.

 

Als 2014 der legitime Präsident der Ukraine Viktor Janukowitsch durch einen von der CIA-inszenierten und von der Obama-Regierung legitimierten Putsch gestürzt wurde, kam in Folge des Euromaidan eine US-Marionettenregierung mit Jazenjuk in Europa an die Macht, deren Regieungsmitglieder sich nach dem 2. Weltkrieg zum ersten Mal direkt auf das Dritte Reich berufen. Frank Walter Steinmeier und die Bundesregierung stehen bis heute ganz fest an der Seite der Ukrainischen Nazi-Regierung.  Am 15.10.2018 marschieren 15.000 ukrainische Nazis durch Kiew und fordern zu Ehren des Hitler-Kollaborateurs Bandera "Tod den Moskauern!", die Bundesregierung schweigt dazu. Nur wenige Tage zuvor, ruft der Außenminister Heiko Maas (SPD) zur Kundgebung am 13.10.2018 in Berlin von unteilbar auf, wo 240.000 Menschen gegen Rassismus, Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, für Solidarität, eine offene und freie Gesellschaft demonstrieren. Mehr Doppelmoral und Scheinheiligkeit können Politiker nicht offenbaren!

 

Geburtsstunde der neuen Friedensbewegung

Als die Bilder des CIA-Putsches in der Ukraine Deutschland erreichen, versammeln sich spontan zahlreiche Menschen auf öffentlichen Plätzen und solidarisieren sich mit der legitimen Regierung der Ukraine und Russland. Das ist die Geburtsstunde der neuen Friedensbewegung, wo seit dem 17.03.2014 immer Montags Mahnwachen für den Frieden in zahlreichen Städten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz organisiert werden. Während die alte Friedensbewegung vom Vietnamkrieg (1955 -1975) und dem NATO-Doppelbeschluss  (1979) geprägt wurde, fordern friedliebende Menschen seit 2014 vor allem Deutschlands Austritt aus der NATO und den Abzug aller NATO-Truppen aus Deutschland, erheben friedlich ihre Stimme gegen die Kriegspolitik Deutschlands, welches sich unter Führung der Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen mittlerweile als NATO-Speerspitze gegen Russland versteht. Auch das SPD-Positionspapier von Oktober 2018, ist das  Gegenteil einer zeitgemäßen sozialdemokratischen Entspannungspolitik. 

 

Montags-Mahnwachen für den Frieden (Stand 10/2018, soweit bekannt)

Die Ukraine - seine Historie und geostrategische Bedeutung

2014 - Mit offenen Karten

(Dauer: 11:21)

  • nach Russland zweitgrößtes Land Europas
  • 603.000 qkm
  • 48 Mio. Einwohner (davon ca. 35 Mio. Ukrainer, ca. 11 Mio. Russen, ca. 2,4 Mio. Rumänen, Moldauer, Bulgaren, Pollen, Weißrussen, Ungarn, Tataren, Juden)
  • gehörte etwa 300 Jahre zum Zarenreich (1721 bis 1917), danach zur Sowjetunion
  • nach Religionen ist die West-Ukraine durch die katholische Kirsche mit Orientierung zu West-Europa beprägt, während die russischsprachige Ost-Ukraine durch die orthodoxe Kirche mit Orientierung zu Russland geprägt ist
  • Kiew wird als Mutter aller russischen Städte betrachtet, die Ukraine als die Wiede Russlands
  • nach Auflösung der Sowjetunion Unabhängigkeit ab 1991
  • Krim-Konflikt - 1945 ein Geschenk an die Ukraine des damaligen Präsidenten Russlands Chruschtschov (67% Russen)
  • Wirtschaft nach 1991 - Ukraine von Russland abhängig aber Russlands wichtigster Handelspartner
  • Ukraine / EU - ab 1994 Kooperations- und Partnerschaftsabkommen
  • ab 2003 aktive Gespräche zum Beitritt der Ukraine zur EU (Forderungen nach Bekämpfung von Korruption und Einhaltung der Menschenrechte), Stand 2014 ca. 38% EU-Exporte 
  • Ukraine / NATO - ab 1997 Mitglied einer Sicherheits-Charta ohne NATO-Mitgliedschaft, 2003 Entsendung 1.800 ukrainischer Soldaten in den Irak-Krieg, ab 2008 Bestrebungen der NATO, die Ukraine als Bündnispartner in die NATO einzugliedern (Auflösung Warschauer Pakt 07/1991)
  • 2005 Wahl von Wiktor Juschtschenko (01/2005 bis 02/2010 Präsident der Ukraine) mit "Unterstützung" durch die serbische Studentenorganisation Pora - die den Sturz von Milosevic in Jugoslawien bewirkte, ermöglicht mit Mitteln der amerikanischen Soros-Stiftung, US-Eid und Freedom-House - Russland unterstützte jedoch Victor Janukowytsch (2002 bis 2007 Ministerpräsident, ab 02/2010 bis 02/2014 zu seiner Flucht Präsident der Ukraine) 

Die Ukraine und seine Bodenschätze

Stand 2014 - schatzwert.de

Neben Tschechien betreibt die Ukraine als einziges Land Europas noch Uranabbau, ein umstrittenes Mineral. Vor allem im Donezkbecken werden darüber hinaus Kohle, Eisenerz, Graphit und Mangan gefördert.  Auch Erdölvorkommen (am Schelf des Schwarzen Meeres ) gibt es in der Kornkammer Europas.

 

"1,5 Billionen Euro an Kohlevorkommen besitzt das am schwarzen Meer gelegene Land Ukraine. Ergänzt werden die Bodenschätze dieses Landes durch ein Vorkommen von 72 Milliarden Euro an Erdgas. " Zu diesem Ergebnis kam eine Recherche die im Mai 2014 unternommen wurde.

 

Neben der Fruchtbarkeit der Erde und "Beherbergung" von Pipelines besitzt das Land riesige Vorkommen an Schiefergas. Natürlich ist die Förderung von Schiefergas schwieriger als von Erdgas aus sogenannten "Erdgasfallen". Jedoch ist Fracking stark umstritten wegen dem Einsatz gesundheitsgefährdender Stoffe.

 

Experten schätzen die Goldvorkommen in der Ukraine auf etwa 2700 Tonnen des Edelmetalls. Als eine der goldreichen Regionen gilt das Kirowohrad-Gebiet. Seit der Krise 2014 gewinnt das Edelmetall als potentielle Krisenwährung an Bedeutung.

 

Es wird vermutet, dass bei den Konflikten 2014, zwischen Russland und der Ukraine, die Bodenschätze, vor allem das Erdgas im schwarzen Meer und an der Krim eine große Rolle spielt. Das wäre nicht selten zwischen Kriegen und Konflikten von Nationen mit reichen Rohstoffvorkommen. Sonstige Schätze des Bodens: Im Ural könnten noch weitere Teile des Tscheljabinsk Meteoriten liegen. Die Ukraine verfügt über Edelsteine wie der Blauer Topas und der Feueropal.

 

Der 2. Weltkrieg - Die Befreiung der Ukraine

Der unbekannte Krieg – Befreiung der Ukraine (Teil 13)

Die Dokumentar-Serie mit 20 Folgen wurde 1978 unter Mitarbeit von Burt Lancaster (US-amerikansicher Schauspieler - 1913 - 1994) erstellt. Der Titel der Serie bezieht sich auf die Tatsache, dass nicht nur die US-amerikanische Bevölkerung sehr wenig wußte und weiß über die ungeheuren Opfer, die die Rote Armee und die Völker der Sowjetunion im Kampf gegen den deutschen und japanischen Faschismus brachten.

(Dauer: 45:14)

NATO-Osterweiterung

08.09.2014 - ARD/WDR  - "Hart aber fair" (Ausschnitt)

Hans-Dietrich Genscher - Vizekanzler Deutschlands 1990 in Washington zur Nato-Osterweiterung

„Wir waren uns einig, das nicht die Absicht besteht, das NATO-Verteidigungsgebiet auszudehnen nach Osten. Das gilt übrigens nicht nur in Bezug auf das Gebiet der DDR, die wir nicht einverleiben wollen, sondern das gilt ganz generell.“

2007 - Das Assoziierungsabkommen der EU und Ukraine

Europäische Kommission

Das Assoziierungsabkommen wurde von 2007 bis 2011 ausgehandelt und am 21. März und 27. Juni 2014 unterzeichnet. Wesentliche Teile des Abkommens werden seit dem 1. November 2014 bzw. – in Bezug auf die vertiefte und umfassende Freihandelszone – seit dem 1. Januar 2016 vorläufig angewendet. 

"... Im Rahmen des Assoziierungsabkommens hat sich die Ukraine zu strukturellen Reformen in den Bereichen Demokratie, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, verantwortungsvolle Staatsführung, Handel und nachhaltige Entwicklung verpflichtet. Darüber hinaus sieht das Abkommen eine stärkere Zusammenarbeit in den Bereichen Umweltschutz, soziale Entwicklung und sozialer Schutz, Verkehr, Verbraucherschutz, Chancengleichheit, Bildung, Jugend und Kultur, Industrie und Energie vor. Mit dem Inkrafttreten des Abkommens wird die Zusammenarbeit in Bereichen wie Außen- und Sicherheitspolitik, Justiz, Steuern, Verwaltung der öffentlichen Finanzen, Wissenschaft und Technologie, Bildung und digitale Technologie neue Impulse erhalten. ..."

 

Die wahren Hintergründe in der Ukraine

09.03.2014 - News23

Glaubt man der westlichen Medienberichterstattung, ist Putin zum Kalten Krieg zurückgekehrt, als er den russischen Marinestützpunkt Sewastopol auf der ukrainischen Halbinsel Krim mit zahlreichen Soldaten absicherte. Hier liegen neben russischen Zerstörern auch Atom-U-Boote. Russland hat diesen Hafen bis 2042 gepachtet. Die deutsche Presse, die maßgeblich aus Washington gelenkt wird, suggeriert uns Deutschen, dass ein NATO-Waffengang gegenüber den Russen unumgänglich sei...

(Dauer: 14:32)

DIE KRIM UND DAS VÖLKERRECHT: Kühle Ironie der Geschichte

DIE KRIM UND DAS VÖLKERRECHT: Kühle Ironie der Geschichte
DIE KRIM UND DAS VÖLKERRECHT: Kühle Ironie der Geschichte

"... Hat Russland die Krim annektiert? Nein. Waren das Referendum auf der Krim und deren Abspaltung von der Ukraine völkerrechtswidrig? Nein. Waren sie also rechtens? Nein; sie verstießen gegen die ukrainische Verfassung (aber das ist keine Frage des Völkerrechts). Hätte aber Russland wegen dieser Verfassungswidrigkeit den Beitritt der Krim nicht ablehnen müssen? Nein; die ukrainische Verfassung bindet Russland nicht. War dessen Handeln also völkerrechtsgemäß? Nein; jedenfalls seine militärische Präsenz auf der Krim außerhalb seiner Pachtgebiete dort war völkerrechtswidrig. Folgt daraus nicht, dass die von dieser Militärpräsenz erst möglich gemachte Abspaltung der Krim null und nichtig war und somit deren nachfolgender Beitritt zu Russland doch nichts anderes als eine maskierte Annexion? Nein. ..."

Die Krim-Krise einfach erklärt

23.04.2014 – explainity

Seit dem 21. März 2014 ist die Schwarzmeerhalbinsel Krim laut Verfassung der Russischen Föderation rechtmäßig nicht mehr Teil der Ukraine. Wieso?

(Dauer: 05:18)

Krim-Krise im UN-Sicherheitsrat

02.03.2014 - Deutsche Welle

Moskau hatte einen Kampfeinsatz auf der Halbinsel genehmigt, das ukrainische Militär ist in Alarmbereitschaft. Die USA und Europa fordern eine diplomatische Lösung, Deutschland will Kiew den Rücken stärken und die Entwicklungshilfe an das Land nahezu verdoppeln. Die Krim ist Schauplatz der schärfsten Konfrontation zwischen dem Westen und Russland seit Ende des Kalten Krieges.

(Dauer: 02:12)

USA finanzierten Putsch in Ukraine - Neues in der Anstalt

15.03.2014 - ZDF Die Anstalt

(Dauer: 11:49)

Bundestag - Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage

24.04.2014 - Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Alexander S. Neu, Christine Buchholz, Sevim Dağdelen, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE.

Drucksache 18/1083

Assoziierungsabkommen zwischen der Ukraine und der Europäischen Union

13. Welche militärischen und/oder sicherheitspolitischen Elemente waren Bestandteil der Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und der NATO in den Jahren 2010 bis Mitte März 2014, und wie gestaltete sich die militärische und sicherheitspolitische Kooperation?

… Die Ukraine hat bisher an fast allen NATO-geführten Operationen teilgenommen und stellt regelmäßig Kräfte für die schnelle Eingreiftruppe (NATO Response Force). Um die hierfür notwendige Interoperabilität der Streitkräfte zu gewährleisten, ist die Ukraine eng in das Übungsprogramm der NATO eingebunden und nimmt an Standardisierungsmaßnahmen teil. Ferner nimmt die Ukraine als Partner der NATO an Formaten wie z. B. dem Euro-Atlantischen Partnerschaftsrat teil und kann auf eine Vielzahl von Kooperationsangeboten zugreifen, die allen Partnerstaaten der NATO offenstehen. […]

 

16. Welches politische Ziel verfolgt die Bundesregierung mit der Zusammenarbeit mit der Ukraine im Bereich der Außen-, Sicherheits- und Militärpolitik?

Die Ukraine ist direkter Nachbar der EU und mit rund 46 Millionen Einwohnern das flächenmäßig zweitgrößte Land in Europa. Deutschland hat deshalb Interesse an einer souveränen, stabilen, demokratischen und prosperierenden Ukraine. …"

Assoziierungsabkommen zwischen der Ukraine und der Europäischen Union
Assoziierungsabkommen zwischen der Ukraine und der Europäischen Union
Karte Ukraine und Anreinerstaaten
Karte Ukraine und Anreinerstaaten

CSU und FDP im Bundestag - Nato Osterweiterung? War da was?

02.03.2018 - eingeSCHENK-TV

Auf der Bundestagsdebatte am 02.03.2018 zur Abrüstungspolitik musste man feststellen, dass einige Politiker aus der CSU und FDP einen gewissen Gedächtnisschwund vorweisen, wenn es um damalige Versprechen gegenüber Russland geht, dass sich die NATO nicht nach Osten ausdehnen würde. NATO und Gladio spricht sich übrigens "NATIO", wie Herr Genscher hier aufzeigt.

Michail Gorbatschow - Über die USA, die Ukraine und die NATO-Osterweiterung

12.04.2014 - wikiThek

Michail Gorbatschow im Gespräch mit der Journalistin Sophie Schewardnadse von 'Russia Today'. 

Die NATO als Kriegstreiber in der Ukraine

22.08.2014 - ARD-Monitor

Mehrere Beiträge des ARD Magazin Monitor wurden zu einem Video zusammengefasst. Damit lässt sich klar zeigen, um was es im Ukraine Krieg tatsächlich geht.

Putin reagiert - Warum der Westen an der Ukraine-Krise schuld ist

01.09.2014 – Internationale Politik und Gesellschaft

„… Die Hauptschuld an der Krise tragen die USA und ihre europäischen Verbündeten. An der Wurzel des Konflikts liegt die NATO-Osterweiterung, Kernpunkt einer umfassenden Strategie, die Ukraine aus der russischen Einflusssphäre zu holen und in den Westen einzubinden. 

Ukrainekrise - Putin reagiert - Warum der Westen an der Ukraine-Krise schuld ist
Putin reagiert - Warum der Westen an der Ukraine-Krise schuld ist

Dazu kamen die EU-Osterweiterung und die Unterstützung der Demokratiebewegung in der Ukraine durch den Westen, beginnend mit der Orangenen Revolution 2004. Seit Mitte der 1990er Jahre lehnen russische Staatschefs eine NATO-Osterweiterung entschieden ab, und in den vergangenen Jahren haben sie unmissverständlich klargemacht, dass sie einer Umwandlung ihres strategisch wichtigen Nachbarn in eine Bastion des Westens nicht untätig zusehen würden.

 

Das Fass zum Überlaufen brachte der unrechtmäßige Sturz des demokratisch gewählten pro-russischen Präsidenten der Ukraine; Putin sprach zu Recht von einem »Staatsstreich«. Als Reaktion darauf annektierte er die Halbinsel Krim, auf der, wie er befürchtete, die Einrichtung einer NATO-Marinebasis geplant war, und betrieb die Destabilisierung der Ukraine, um sie von einer Annäherung an den Westen abzubringen.

 

Putins Gegenwehr kam eigentlich alles andere als überraschend. Immerhin war der Westen, wie Putin nicht müde wurde zu betonen, in den Hinterhof Russlands vorgedrungen und hatte dessen strategische Kerninteressen bedroht. Die politischen Eliten der USA und Europas trafen die Ereignisse nur deshalb unvorbereitet, weil sie der Logik des Realismus im 21. Jahrhundert kaum noch Bedeutung zumessen und davon ausgehen, dass sich die Einheit und Freiheit Europas mittels liberaler Prinzipien wie Rechtsstaatlichkeit, ökonomischer Interdependenz und Demokratie gewährleisten lassen. …“

 

Ray McGovern - ehemaliger US-Geheimdienst-Mitarbeiter

21.09.2014

Ex CIA Offizier Ray McGovern, der über 30 Jahre beim US- Geheimdienst gearbeitet hat, legt klare Fakten auf den Tisch! Zwei Interviews mit ihm, die in Deutschland aufgezeichnet wurden, sagen in aller Deutlichkeit, wer den Putsch in Kiew ausgelöst hat und warum es deshalb zum Ukraine-Krieg kam.

Ukraine-Konflikt - Das Assoziierungsabkommen

14.12.2014 – Prof. Dr. Gabriele Krone Schmalz, Harz-Sparkasse

(Dauer: 12:45) Siehe auch NATO-Osterweiterung bzw. Jugoslawien Bruch des Völkerrecht 1999

Fatale Fehler im Ukraine/Russland Konflikt

Januar 2015 - Günter Verheugen (Ehem. EU-Kommissar) auf n-TV - Das Duell bei Heiner Bremer

(Dauer: 02:32)

Peer Steinbrück und die ukrainischen Oligarchen

05.03.2015 - antikriegTV

Ein übernommener Beitrag Jens Berger von den Nachdenkseiten

Peer Steinbrück (SPD) und die Oligarchen – die moralische Bankrotterklärung des ehemaligen Vizekanzlerkandidaten

(Dauer: 07:47)

"Krim. Der Weg in die Heimat"

27.03.2015 - Sputnik (Doku mit deutschen Untertiteln)

Ein Jahr nach der Wiedervereinigung der Krim mit Russland hat der russische TV-Sender Rossija 1 in einer Dokumentation die Vorgänge wiederhergestellt, die sich Ende Februar und Anfang März 2014 auf der Schwarzmeer-Halbinsel zugetragen haben.

In dem zweieinhalb Stunden langen Streifen erinnert sich Russlands Präsident Wladimir Putin daran, wie die Entscheidung über die Rückkehr der Krim gefallen war. Originalaufnahmen, Augenzeugenberichte und Nachstellungen informieren darüber, wie der gestürzte ukrainische Staatschef heimlich gerettet, die Krim vor Nationalisten geschützt und die 193 ukrainischen Truppenteile unblutig entwaffnet werden konnten. Die Dreharbeiten dauerten acht Monate. Gedreht wurde in Dutzender Ortschaften der Krim. Die Medienholding Rossiya Segodnya präsentiert die Dokumentation „Krim. Der Weg in die Heimat“ mit deutschen Untertiteln.

(Dauer: 02:25:49)

SCHLACHTFELD DONBASS – EIN JAHR KRIEG IM OSTEN

30. Mai 2015 - Mark Bartalmai auf NuoVisoTV

Mark Bartalmai im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Am Tag als MH17 vom Himmel fiel, flog Mark Bartalmai über fast das gleiche Gebiet wie der mit knapp 300 Menschen besetzte und von Unbekannten abgeschossene Passagierflieger. Angekommen am Moskauer Flughafen erfuhr Bartalmai von den Geschehnissen und nur wenige Tage später war er selbst an der Absturzstelle von MH17. Als einziger Deutscher dokumentiert er seitdem die Ereignisse in der Ost-Ukraine. Dabei riskierte Mark Bartalmai fast täglich sein Leben, da er sich direkt an die Kriegsfront begab – nur bewaffnet mit seinen Kameras, aber mit der schützenden Unterstützung der Donetzker Volkswehr.

(Dauer: 01:25:57)

“Ich habe noch nie soviel Zerstörung gesehen” berichtet Bartalmai etwa nach den wochenlangen Gefechten um den Flughafen bei Donezk, in welchen er mittendrin war. Auch weiß er aus erster Hand, wer wirklich für die massiven Bombardements auf die Zivilbevölkerung im Donbass verantwortlich ist: “Nicht die Volkswehr bombardiert die Städte, sondern die ukrainische Armee. Und dabei nimmt sie immer billigend in Kauf, daß Zivilisten sterben.”

 

Daß es nun mit dem Minsk-II-Abkommen zu einem anhaltenden Frieden kommen kann, hält Bartalmai für ausgeschlossen. Er kann sich nicht vorstellen, daß die Bewohner von Lugansk, Kramatorsk oder Donezk die permanente Stationierung schweren Artilleriegeräts vor ihren Stadtgrenzen akzeptieren kann.

Auch hat der ukrainische Präsident Poroschenko alles andere im Sinn als einen Waffenstillstand. Vielmehr wird kräftig auf- und ausgerüstet – mit Hilfe des Westens und allen voran der USA. Diese lieferte bereits neue Humvees–Fahrzeuge, auf denen sich Maschinengewehre installieren lassen. Darüber hinaus stellt die USA 400 Ausbilder und Militärberater zur Verfügung.

 

Diese sind für die ukrainische Armee auch dringend notwendig. Denn, da man Petro Poroschenko als ukrainischen Staatspräsidenten international salonfähig machen möchte, beginnt man nun sich der faschistischen Elemente zu entledigen. Ministerposten, welche mit Mitgliedern des Rechten Sektors bestückt waren, wurden geräumt. Die ukrainische Armee beginnt sogar militärische Manöver gegen die faschistischen Söldnerbataillone, welche sich nicht den offiziellen Befehlen unterordnen wollen.

Von einem Frieden ist die Ukraine dennoch sehr weit entfernt – vor allem, wenn man die Hintergründe analysiert, welche zu diesem Konflikt geführt haben. Nicht Rußland ist bei diesem Spiel der Aggressor. Es stellt sich zunehmend heraus, daß der Westen versucht, Rußland in diesen Konflikt zu zwingen, um es militärisch als auch wirtschaftlich zu schwächen. Der Widerstand im Donbass, so Bartalmai, sei die letzte Bastion, die derzeit noch verhindert, daß Hunderttausende junge ukrainische Männer in einen offenen Krieg gegen Rußland verheizt werden.

 

Dank des deutschen Kriegsberichterstatters in der Südost-Ukraine Mark Bartalmai sind diese Informationen nun auch dem deutschsprachigen Publikum zugänglich. Der Dokumentarfilm “Ukrainian Agony” fasst die Geschehnisse seit November 2013 in der Ukraine anschaulich zusammen. Um ein das größtmögliche Publikum zu erreichen, möchte Mark Bartalmai seinen Film kostenfrei im Internet zur Verfügung stellen. Außerdem soll er zusätzlich in den Sprachversionen Englisch und Russisch erscheinen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden allerdings noch finanzielle Mittel benötigt, welche durch ein Crowdfunding realisiert werden sollen.

 

Über Leben im Donbass: Donezk, Slaviansk, Kramatorsk. Krieg oder Kultur?

13.07.2016 – RBB

Krieg oder Kultur?

Vorgestern Abend lief im RBB ein durchaus sehenswerter Film über den Donbass:

Über Leben im Donbass. Einer der seltenen Fälle einer wahrhaftigen Berichterstattung. Weshalb er auch erst um Mitternacht gesendet wurde…

(Dauer: 01:24:03)

Frontstadt Donezk - Die unerwünschte Republik

02.02.2017 - Mark Bartalmai auf Nuoviso TV (die komplette Doku)

Donezk. Sommer 2016. Die Republiken bestehen seit 2 Jahren. Und seit 2 Jahren bestimmt der Krieg diese Region.

(Dauer: 02:16:52)

Der Donbass ist ein Mysterium für viele. Ein blinder Fleck, wenn es um die alltägliche Realität geht. Man weiß von Artilleriebeschuss und von Heldengeschichten, man weiß von humanitärer Katastrophe und Leid, man weiß von „militärischer Lage“. Man weiß von Sensationen und Emotionen. Was sonst weiß man? Nichts! Niemand kennt die wirklichen Details. Sie werden nicht thematisiert in den Abendnachrichten oder in Reportagen zur besten Sendezeit. Also existieren sie nicht.

 

Im Westen hält sich immer noch der Narrativ einer Region unter „pro-russischer separatistischer Kontrolle“, beherrscht von „maskierten Terroristen“, die von „Russland unterstützt, wenn nicht sogar gesandt wurden“, um im Auftrag des Kreml die Ukraine zerstören. Dieser Film wirft einen Blick in das Innere der Republiken. Was ist Realität und was ist Paranoia? 12 Monate Dreharbeiten in Donezk und Umgebung gehen der Frage nach: Was ist die Donezker Volksrepublik? Wie ist sie und wie lebt es sich dort?

Die Konfrontationspolitik gegenüber Russland und die Medien

16.02.2018 – Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz, WeltnetzTV

In der deutschen Medienlandschaft ist das Wort „Russlandversteher“ zum Schimpfwort geworden. Ganz wie in den Zeiten des Kalten Krieges, wird die Bedrohung aus dem Osten propagiert und die Welt in „böses Russland“ und „guter Westen“ aufgeteilt.

 

Gabriele Krone-Schmalz (ehem. Moskau-Korrespondentin und Moderatorin der ARD) tritt seit Jahren für gute Beziehungen zu unserem Nachbarn Russland ein. In ihrem Vortrag auf der IALANA Medientagung referiert sie über die Konfrontationspolitik gegenüber Russland und die Rolle, die die Medien dabei spielen.

(Dauer: 28:05)

Vom 26.-28.01.2018 fand die IALANA Medientagung in Kassel statt. 350 interessierte BesucherInnen nahmen Teil und folgten aufmerksam dem dichten und hochinteressanten Programmteilen mit vielen äußerst informativen Referaten kompetenter Gäste. Es ging um das Thema „Krieg und Frieden in den Medien“ und die Frage: Kann man ein Leitbild „Friedensjournalismus“, der Wahrheit verpflichtete und deeskalierende Berichterstattung etablieren? Anlass für die Tagung war nicht zuletzt auch die unumstößliche Tatsache, dass das Vertrauen in die Berichterstattung der deutschen Medien zweifelsohne nachgelassen hat.

 

Auf der Tagung sprachen bzw. diskutierten u.a. Daniela Dahn (Journalistin und Autorin), Max Uthoff (Kabarettist u.a. Die Anstalt und Jurist), Dr. Sabine Schiffer (Institut für Medienverantwortung), Prof. Dr. Günther Rager (TU Dortmund), Maren Müller (Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtliche Medien e.V.), Markus Fiedler (Lehrer, Autor u.a. von „Die dunkle Seite der Wikipedia“), Prof. Dr. Ulrich Teusch (Autor), Dr. Kurt Gritsch (Institut für Zeitgeschichte Innsbruck), Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz (ehem. ARD), Albrecht Müller (Herausgeber der NachDenkSeiten), Dr. Uwe Krüger (Universität Leipzig), Ekkehard Sieker (u.a. Team Die Anstalt), Prof. Dr. Jörg Becker (Politikwissenschaftler), Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer (ehem. ARD und NDR; Programmbeschwerden), Jens Berger (Redakteur NachDenkSeiten), Pascal Luig (Chefredakteur WeltnetzTV), Jens Wernicke (RUBIKON)) Dr. Ute Finkh-Krämer ((EX-MdB), Reiner Braun (Co-Präsident IPB) und Tilman Wörtz (Peace Counts). Einen musikalischen Höhepunkt setzte zum Abschluss des zweiten Tagungstages Konstantin Wecker mit einem Konzert für die TeilnehmerInnen.

 

Ukraine - Der Ort der verlorenen Hoffnung

20.05.2018 - Eine Doku von Anna Stefan, Ukraine (Deutsche Untertitel)

Verwunderung, Wut und Aversion... Das überwältigt diejenigen, welche hinter die Kulissen blicken und erkennen, wie leicht man einen Massenmord organisieren kann. Ein wenig Geld, ein wenig Beziehungen, ein grenzenloser Hinterhalt und absolut kein Gewissen - fertig! In diesem deutsch untertitelten Film der mutigen ukrainischen Autoren erzählen Söldner, die kein Problem damit hatten, in die Rücken der unbewaffneten Menschen zu schießen, über die Hintergründe der Organisation von den Massenmorden auf dem Maidan und in Odessa, denen dann auch der Massenmord in Donbass folgte. Aus Angst um das eigene Leben, weil sie nun als unbequeme Augenzeugen nacheinander liquidiert werden. Die Organisatoren sitzen jetzt seelenruhig im ukrainischen Parlament. Bodenlos... Aber gut zu wissen...

(Dauer: 50:08)

NATO-Osterweiterung und Putsch der USA in der Ukraine

Dr. Daniele Ganser in Leipzig 21.08.2018 - NuoViso-TV

Fragen Sie mal im Freundeskreis: Welche Länder haben die USA im letzten Jahr bombardiert? Wenn ihre Gesprächspartnerin oder ihr Gesprächspartner die folgenden sieben Länder korrekt benennen kann, müssen sie davon ausgehen, dass diese Person sehr gut über Zeitgeschichte und internationale Politik informiert ist: Syrien, Irak, Afghanistan, Libyen, Jemen, Somalia und Pakistan. Fragen Sie auch nach der Religion der Menschen, die in den bombardierten Ländern leben. 

(Dauer: 02:20:35)

Waren es mehrheitlich hinduistische Länder? Oder buddhistische Länder? Oder christliche Länder? Oder atheistische Länder? Nein, es waren natürlich ohne Ausnahme muslimische Länder. Und die Begründung war stets: Terrorbekämpfung.

 

Nun verbietet aber das Gewaltverbot der UNO, dass ein Land ein anderes bombardiert. „Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede ... Anwendung von Gewalt“, steht im Artikel 2 der UNO Charta von 1945 klar und deutlich. Gewalt“, steht im Artikel 2 der UNO Charta von 1945 klar und deutlich. Das ist die Basis des Völkerrechts. Aus diesem Grunde ist es zum Beispiel dem Irak streng verboten, Bomben auf die USA zu werfen. Und tatsächlich haben die Iraker im Jahre 2016 keine einzige Bombe auf die USA abgeworfen. Umgekehrt haben aber die USA 12.095 Bomben auf Irak abgeworfen.

 

Als Historiker und Friedensforscher ist das Gewaltverbot der UNO für Dr. Daniele Ganser ein ganz wichtiger, ein zentraler Ordnungspunkt der Weltpolitik. Wenn alle Länder dieses Gewaltverbot kennen und achten, könnte das bestehende internationale Chaos durch eine gerechte Ordnung ersetzt werden. Dass die USA sich nicht an das Gewaltverbot halten, ist offensichtlich.

 

Die Deklaration der Menschenrechte kann nicht durch einen massiven Bombenhagel umgesetzt werden. Im Gegenteil. Das Abwerfen von Bomben verletzt immer die Menschenrechte, weil stets Unschuldige getötet werden. „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen“, betont die Deklaration der Menschenrechte richtig, die von der UNO-Generalversammlung am 10. Dezember 1948 einstimmig angenommen wurde.

 

„Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.“ Man darf also Menschen nicht einfach mit Bomben töten. Zudem darf jeder selber wählen, ob er Muslim, Christ, Jude, Atheist, Buddhist oder Hindusist sein will. Es gibt kein Recht, ein Land wegen seiner religiösen Orientierung zu bombardieren. Die Deklaration der Menschenrechte sagt klar: „Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit.“

 

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